Microsoft Windows 7 und Office 2010

Seit Oktober 2009 ist Windows 7 verfügbar und verkauft sich gemäss Informationen von Microsoft hervorragend. Mitte Q2/2010 wird auch die neue Office Suite 2010 erhältlich sein. Der optimale Zeitpunkt für eine gemeinsame Migration!

Microsoft CFO Peter Klein hat an der Morgan Stanley Technologie-Konferenz erste Verkaufszahlen von Windows 7 bekannt gegeben. So wurden von dem Betriebssystem seit dem Verkaufsstart am 22. Oktober 2009 bereits über 90 Millionen Lizenzen verkauft. Windows Vista brachte in den ersten 3 Monaten nach Verkaufsstart nur ca. 40 Millionen verkaufter Lizenzen und brach dann stark ein. Windows 7 hat sich so zum bis dato am schnellsten verkauften Betriebssystem gemacht. Zu diesem Erfolg haben verschiedene Faktoren beigetragen. Bei Konsumenten ist die Resonanz betreffend Windows 7 bedeutend besser als bei Vista, viele Windows XP Nutzer steigen auf das neue Betriebssystem um und viele Firmen haben Windows 7 eingeführt. Bei Unternehmen konnte sich Vista nie richtig durchsetzen. Vielen Firmen blieben dem bekannten Betriebssystem Windows XP treu. Vor allem hohe Anforderungen an die Hardware machten Vista das Leben schwer. Windows 7 geht sorgsamer mit vorhandenen Ressourcen um und die Performance ist besser. Doch bereits zum heutigen Zeitpunkt ist der Support für Windows XP eingestellt. Nur Unternehmen mit Microsoft Enterprise Agreement geniessen noch Extended Support für Windows XP. Aus diesen Gründen setzen sich zahlreiche Firmen ernsthaft mit dem Thema Windows 7 auseinander. Windows 7 wird in 3 Editionen angeboten. Dies sind Home Premium, Professional und Ultimate.


Der Funktionsumfang von Windows 7 Professional ist auf die Anforderungen von Unternehmen zugeschnitten. Alle Editionen sind als 32- und 64-bit Version verfügbar. Die 64-bit Version ermöglicht es auch speicherintensive Applikationen zu unterstützen. Das Bedienkonzept von Windows 7 lehnt sich an Vista an. Die Oberfläche ist schlichter und edler geworden. Die Veränderungen haben den Zweck die Produktivität des Benutzers zu erhöhen. Die Ästhetik GIAZETTE 13 wurde gegenüber Vista nochmals verbessert. Dieses Konzept hat Microsoft bereits in der Office Suite 2007 angewendet und wird in dessen Nachfolger Office 2010 weitergeführt. Office 2010 ist ab Mitte Q2/2010 verfügbar. Seit dem 18. November 2009 können Enduser am Beta-Test Programm zu Office 2010 teilnehmen. Die neue Office Suite 2010 ist als Beta Version verfügbar und ein erstes Kennenlernen ist möglich. Microsoft führt das Ribbon-Design aus Office 2007 auch in der neuen Version weiter. Das von vielen Usern vermisste «Datei»-Register ist nun aber wieder vorhanden. Die Änderungen und Neuerungen machen Office 2003 Umsteigern den Einstieg in Office 2010 einfacher.


Office 2010 wird in 3 Editionen auf den Markt kommen. Als Home and Student (beinhaltet Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Office WebApps), als Home and Business (beinhaltet zusätzlich Outlook) und Professional (voller Funktionsumfang). Erstmals wird auch die Office Suite in einer 64-bit Version angeboten. Office 2010 64-bit bildet so mit Windows 7 64-bit ein optimales Gespann. Für Vista-Benutzer bietet Microsoft einen Upgrade-Pfad an. Das neue  Betriebssystem kann als Upgrade auf dem System eingespielt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nur auf die gleiche oder eine höhere Edition ein Upgrade möglich ist. Also zum Beispiel von Home Premium auf Professional ist möglich, nicht aber von Ultimate auf Professional. Dabei ist auch zu beachten, dass ein Upgrade nur innerhalb der gleichen Architektur möglich ist. So kann per Upgrade ein Vista 32-bit System nicht zu einem Windows 7 64-bit System migriert werden. Da ist eine Neuinstallation notwendig. Für Windows XP bietet Microsoft keinen Upgrade-Pfad an. Bestehende Windows XP Systeme müssen zwingend neu aufgesetzt werden um Windows 7 als Betriebssystem zu nutzen. Für Unternehmen empfiehlt sich grundsätzlich eine Neuinstallation der Systeme, um so die optimale Performance des Betriebssystem nutzen zu können. Für Firmen ist jetzt der richtige Zeitpunkt um eine Migration auf Windows 7 und Office 2010 einzuplanen. Eine Neuinstallation der Systeme ist in vielen Fällen unumgänglich und so können gleich zwei Projekte mit einem Rollout durchgeführt werden.

Windows 7 und Office 2010, ein optimales Gespann!

Erleichterungen mit Windows 7 und Office 2010:

> Standardisierte Client im Unternehmen
> Applikationen in den Systemrechten sind nicht eingeschränkt
> Daten werden durch Laufwerksverschlüssel (BitLocker) geschützt
> Schnelle und integrierte Desktopsuche erleichtert Zugriff auf Informationen
> Sprunglisten ermöglichen den schnellen Zugriff auf Programme und Dateien
> Windows XP Modus gewährleistet Kompatibilität zu älteren Applikationen
> 64-bit Version ermöglich Adressierung von mehr als 4 GB Arbeitsspeicher
> Überarbeitetes Ribbon-Design für noch mehr Produktivität von Angeboten und Bestellungen.